Försterfriedhof Barsberge Der Försterfriedhof befindet sich südlich des Forsthauses Barsberge und wurde von dem königlichen Revierförster Hahn, der im Forsthaus tätig war, angelegt. Durch einen Antrag von Hahn wurde am 14.05.1873 die Anlegung eines Begräbnisplatzes für Bewohner des Forsthauses am Drüsedauer Weg genehmigt. So pflanzte Hahn auf den Friedhofsareal eine Eiche als Symbol für sein Berufsleben und bestimmte per Vermächtnis, dass dort seine Beisetzung erfolgen soll. Am 5. Juni 1909 verstarb Hahn. Die Inschrift seines Grabes trägt die Worte: "In diesen Walde, den ich über 30 Jahre gehegt und gepflegt habe, möchte ich gerne ruhen. Fragt die Wälder, wie sieerzogen sein wollen, sie werden es euch besser lehren, als es Bücher tun." Später wurde auch seine Frau dort beigesetzt. Auch der Amtsnachfolger, Förster Nowraty und dessen Ehefrau erhielten ihr Grab auf dem Friedhof, ebenso weitere Bewohner des Forsthauses der nächsten Jahrzehnte. Ende der 1970er Jahre wurde der Friedhof beschädigt und Grabplatten zerstört.