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Schönberg Das in Ost– West– Richtung angelegte Reihendorf Schönberg am Damm, abseits der Straße Seehausen– Werben, wird schon im Jahre 1208 in einer Urkunde als Schoneberg erwähnt. 1271 finden wir die veränderte Schreibweise Schonenberg. Die auf einem Hügel errichtete Kirche ist ein romanischer Backsteinbau aus der Zeit um 1150. Er hat in den folgenden Jahrhunderten mehrfache Änderungen durch Zu– und Umbauten erfahren. In den Freiheitskriegen, als die Altmark noch Teil des Königreiches Westfalen war, ließ Napoleon im Jahre 1813 gegen die vorrückenden preußisch– russischen Heere das linke Elbufer befestigen. Damals wurde die Schönberger Kirche infolge ihrer beherrschenden Lage zum Stützpunkt bestimmt und dementsprechend für die Verteidigung ausgebaut. Schönberg hatte auch einmal eine Burg. Von ihr, die im östlichen Teil des Dorfes lag, waren vor Jahren noch Teile des Ringwalles und des Burggrabens zu erkennen. Natur– und Wanderfreunde können in Schönberg Rast machen.