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St. Petri Kirche In dem flachen Landstrich der Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark) schon von weiten zu erkennen ist die St. Petri-Kirche Seehausen. Sie prägt schon über Jahrhunderten die Silhouette der Hansestadt. Der romanische Ursprungsbau wurde zwischen 1170 – 1180 erbaut. Der gewaltige Charakter der Kirche, der in der Größe an einen Dom erinnert, ist darauf zurückzuführen, dass die einstige Hansestadt Seehausen ein bedeutsamer Handelsplatz war und sich deshalb ein so monumentales Bauwerk leisten konnte. Mitte des 12. Jahrhunderts wurde die St. Petri-Kirche zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut. Zwischen 1180 und 1230 entstand der romanische Feld- und Ziegelsteinbau. Um 1220 entstand das gewaltig quergelagerte Westwerk. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde unter Verwendung der romanischen Bauteile die Erweiterung zu einer gotischen Hallenkirche vorgenommen. Dabei wurde der dreischiffige Chor um 1480 errichtet . 1680 erhielten die Turmspitzen ihr barockes Aussehen. Der Innenraum der Schiffe wird durch die stark profilierten Arkadenbögen geprägt. Besonderheiten der Innenausstattung sind der wertvolle Schnitzaltar (15. J.h.) aus einer niederländischen Werkstatt, 12 Tafelbilder aus dem Jahr 1712, der Taufstein aus dem Jahr 1868 und die Kanzel von 1710. Bei der Orgel handelt es sich um eine Lütkemüller-Orgel die zwischen 1867 - 1868 errichtet wurde. In den 90er Jahren wurden die Tafelbilder und die Orgel restauriert. Die Türme haben eine Gesamthöhe von 65 Meter und sind begehbar.